Eule

Ich weiß, OH Eule, weshalb
Ich dich so gern hab
Nennen sie dich Freundin
Bist du meine Hexe.

Ich fasse dich nie ganz,
Doch fasse diese schönen Momente
Vielleicht ist deine Vergangenheit nicht
So kaputt wie meine
Doch glaub‘ ich
Dass die Menschen
Uns für unpassend finden
Sie sind mir ein Gram
Du bist doch in der Nacht bei mir.

Und noch viel mehr
In dem Mond‘ und den
Zahllosen Sternen
Ich habe keine Angst
Keine Erwartung
Augenblicke
Denke nicht schlecht von uns deswegen.

Auch ich zieh‘ dem Geräusche
Die Einsamkeit, und Mondschein
Und Sternenglanz der Sonne
Oft vor. Sie haben eine
Zum Herzen geh’nde Sprache,
Die dem lärmvollen Tag fehlt.
Nur mit dir noch schöner
Du wohnst in den Trümmern
Zerfallener Gebäude.

Doch nun steht mein Haus
bleibst du da?
Bist du nicht, liebe Eule,
Vielleicht mein Schicksal, welches
Gern an den Stellen weilet,
Die lebend wir bewohnen,
Wo so manche Freude ist,
Und manches Leid,
Die Trümmer sind weg
Doch die Erinnerungen an die Trümmer

Noch da?

Wertvolle Augenblicke
Die den frühern Aufenthalt
Noch teurer machen?
Bewegungsvoller Tage
Umstehen dich.

Du bewegst mich
Lass mich unter deinem Baum schlafen

Ja, Eule,
So wird es sein: denn etwas
Ganz Eigenes, ja etwas
Geheimnisvolles lieget
In deinem gar zu hellen
Und gar zu scharfen Blicke.

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